syllogism
*
1. Weiße haben Geld und Geld gehört allen.
2. Die Frau mit dem Fahrrad ist eine Weiße.
3. Die Frau hat Geld und muss uns davon geben.
Well, take this with a grain of salt. However, manchmal ist mir das einfach zu platt und es nervt ein bisschen. Immer wieder Anlass, Konzepte wie “reich” zu überdenken.
1. Weiße haben Geld und Geld gehört allen.
2. Die Frau mit dem Fahrrad ist eine Weiße.
3. Die Frau hat Geld und muss uns davon geben.
Well, take this with a grain of salt. However, manchmal ist mir das einfach zu platt und es nervt ein bisschen. Immer wieder Anlass, Konzepte wie “reich” zu überdenken.

1 Comments:
At 10:56 AM,
clemotion said…
Als ich einen Freund (weiß) im Senegal besuchte, hat er genau das berichtet. Weiß = Geld. Obwohl das bei Ihm eben überhaupt nicht stimmte. Und das Geld allen gehört scheint auch ganz normal zu sein. Er sagte, wenn in einer Familie (Groß- ganz groß, so mit entfernten Cousins und so) jemand Geld hat, kommen alle anderen an und liegen ihm auf der Tasche. Feiern mit ihm bis das Geld alle ist. Dann hauen sie wieder ab. Und das ist ganz normal. Eigentum wie wir das kennen scheint es dort nicht zu geben. Vielleicht ist deswegen die Vetternwirtschaft so verbreitet, weil dann alles in der Familie bleibt und alle eines Clans sind eher wie eine Gesamtperson zu sehen. Wenn nur einer was hat verschwindet es im Clan. Wenn alle was kriegen, bleibt für den Einzelnen mehr übrig.
Aber – letztendlich hat natürlich die weiße Frau mit dem Fahrrad (oder der Freund der im Senegal lebte) Geld und vor allem Sicherheit. Sie hat Rentenansprüche, sie kann irgendwann das Rückflugticket zahlen, hat ganz viele "reiche" Verwandte und Freunde, die sie versorgen können, wenn sie Not leiden sollte.
Außerdem ist das Leben viel übersichtlicher mit klaren (Vor-)Urteilen.
Kommentar veröffentlichen
<< Home